Dieter Kessler: Bagua
Freitag, 17. Januar 2020, 17:00 - 20:00
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Dieter Kessler: Bagua
Termin: Freitag, 17.01.2020, 17.00-20.00 Uhr
Kosten: 25 Euro
 

Baguazhang wird als eine von drei inneren chinesischen Kampfkünsten angesehen; die anderen beiden sind Taijiquan und Xing Yi Quan.
Als Gründer von “Baguazhang” (auch “Bagua”) gilt Dong Haichuan (~1797 - 1813). Viele Schüler von Dong Haichuan entwickelten aus den ursprünglichen Formen ihre eigenen Stile, von denen heutzutage ca. 3 weiter verbreitet sind.
Der Cheng – Stil (den ich unterrichte) bezieht sich auf Dong Haichuans Schüler Cheng Tinghua. In der weiteren Linienfolge gab er seinen Stil weiter an folgende Schüler:
Cheng Youxin -> Luo Xingwu -> Liu Jing Ru und schließlich Kong Cheng, der mich unterrichtet.
Das Wort „Bagua“ ist die Übersetzung von „8 Trigramme“, die aus dem I Ching (Buch der Wandlungen) bekannt sind. Die acht Symbole entstammen der sehr alten daoistischen Tradition, in der sie für unterschiedlichste Belange des Lebens bei Problemen und Veränderungen herangezogen wurden und Erklärungen und Hilfe boten. Unter anderem fand man auch Bezüge zu den Kampfkünsten. Die acht Trigramme wurden damals von Heerführern benutzt, um eine gewisse Ordnung und Beziehungen zu definieren, die für die Kriegführung hilfreich waren.
Wann ist es am günstigsten anzugreifen? Wann soll man sich zurückziehen? Dies wurde versucht, mithilfe der Trigramme einsichtig zu machen.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass Baguzhang eine sehr vielschichtige Kampfkunst darstellt, die sich auf die Vielfalt der Deutungsmöglichkeiten der (Folge von) Trigrammen bezieht. Eine andere Erklärung findet sich im typischen Kreislaufen wieder (Ähnlichkeit zu der runden Anordnung der 8 Trigramme); der Gegner wird von möglichst vielen Seiten angegriffen. Gleichzeitig kann der Bagua-Kämpfer sehr flexibel schnell seine Angriffsrichtung ändern.
Typische Merkmale des Baguazhang sind:
    • Weichheit und Flüssigkeit der Bewegungen.
    • Festigkeit im Innern.
    • Statt die Faust zu bevorzugen wird im Baguazhang die offene Hand („palm“) benutzt.
    • Festigkeit im Schritt.
    • Drehen des Körpers und der Extremitäten, um in allen Richtungen flexibel kämpfen zu können.
    • Unterschiedlichste Bewegungen und Energien: schieben, parieren, ziehen, drücken, hochhalten, hauen, teilen, etc.; im Allgemeinen angreifen und verteidigen.
Die Energie soll unterschiedlich hart, weich, flink und vor allem kreisförmig bewegt werden.
Der Fokus der Übungen kann im Baguazhang in drei Bereiche unterteilt werden:
    1. Finger und Hand
Die besondere Haltungen und Bewegungen der Finger und der Hand sind Ausdruck der großen Flexibilität des Baguazhang. Die Energie ist hier sehr deutlich zu spüren.
(klassische Übung: Hände in Sand stoßen)
    2. Arme und Rumpf
Der Fokus liegt auf dem (Ver-)Drehen, um Festigkeit zu erzeugen, ohne den Energiefluss zu unterbrechen.
    3. Beine und Füße
Die besondere Schritttechnik und Bewegung der Beine in Bezug auf den Körper trainiert hervorragend die Standfestigkeit und Balance der Übenden.
(Übungen auf schmalen Baumpfählen ausführen)
Obwohl Baguazhang durchaus auch Gesundheitsaspekte besitzt, wird es im Allgemeinen dafür geschätzt, den Übenden sehr schnell zu Kraft und Geschmeidigkeit zu verhelfen.


Dieter Kesslers Erfahrungen mit Kampfkünsten:
Aikido seit 1992
Kashima Shin Ryu (japan. Samurai und Schwertkampfschule) seit 1997
Taichi (Sun Hao Style bei Jimmy Wong) 1995, später Chen Style bei Dr. Xiaoqiu Li
Bagua seit 2009 (seit 2011 bei Kong Cheng)
Qigong seit 2014 intensiv bei Dr. Xiaoqiu Li

 

 


 

 

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